Ob als „königliches Gemüse“, „Frühlingsluft in Stangen“, „weißes Gold“ oder „essbares Elfenbein“: Unter diesen Bezeichnungen werden die Gaumen unzähli-ger Genießer verwöhnt. Durch den Corona-bedingten Ausfall vieler Erntehelfer konnten dieses Jahr die Spargelreihen zum Selbsternten gemietet werden. Ich wurde von Familie Kempf zum Spargelstechen eingeladen. Es war nicht nur lehrreich, sondern hat auch sehr viel Spaß gemacht. Es ist eine schöne Idee, die Spargelfelder den Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zur Verfügung zu stellen. So kommt der Spargel doch noch dahin, wo er hingehört – auf den Teller! Außerdem wurde für viele Menschen eine Betätigungsmöglichkeit im Freien und eine gesellige Atmosphäre geschaffen. Besonders auch die Kinder erfahren Einiges über lokale Erzeugung von Lebensmitteln. Es wäre schön, wenn es eine Möglichkeit gäbe, zumindest ein Teil des Feldes auch in den nächsten Jahren an Walldorfer Bürge-rinnen und Bürger zu vergeben.Ich bin in einer ländlich geprägten Gemeinde groß geworden. Meine Unterstützung hat die Landwirtschaft!

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