Auch in Heidelberg treffen die Folgen der Corona-Pandemie viele Geschäftsleute sehr schwer. Aus den Umsatzeinbußen resultieren verzögerte Investitionen, bis hin zu Insolvenzen und Geschäftsaufgaben. Neben den persönlichen Schicksalen ist aber auch das Erscheinungsbild und die Attraktivität unserer Stadt nachhaltig betroffen. Deshalb begrüßen wir jede städtische Unterstützung an dieser Stelle. Die CDU-Fraktion hat zahlreiche wirtschaftsfördernde Vorschläge unterbreitet (bspw. Präsentation der Schausteller, Werbemöglichkeiten für den lokalen Einzelhandel, längere Bewirtschaftung der Außenbestuhlung), die den Haushalt nicht weiter belasten und dem Geschäftsleben trotzdem helfen. Diese wurden teilweise umgesetzt. Hierfür sind wir dankbar und freuen uns über weitere mutige und unbürokratische Entscheidungen. 

Zum Jahresende kommt es zur nächsten Nagelprobe, dem Weihnachtsmarkt! Viele Geschäftsleute aus Hotellerie und Gastronomie und anderen Bereichen sind vom Weihnachtsmarkt abhängig. Bei einer Durchführung muss selbstverständlich das Pandemiegeschehen im Auge behalten und ständig neu bewertet werden. Letztendlich entscheidet die Landesregierung kurzfristig was erlaubt werden darf und was nicht. Je nach Situation müssen dann aber seitens der Stadt entsprechende Pläne zur Umsetzung vorliegen, um das maximal mögliche zu realisieren. Hier sind wir der Stadt und insbesondere Heidelberg Marketing sehr dankbar, dass sie mit viel Aufwand an einer Umsetzung des Weihnachtsmarktes arbeiten und die Geschäftswelt nicht im Stich lassen. Einfach wegducken und absagen wäre sicher leichter, aber für unsere Stadt sicher die schlechteste Alternative!


Ihr Stadtrat              Ihre Stadträtin
Dr. Jan Gradel          Prof. apl. Dr. Nicole Marmé

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