Mit dem Masterplanverfahren wird der Versuch unternommen, bei der zukünftigen Entwicklung des Neuenheimer Feldes möglichst viele BürgerInnen und deren Vorschläge, Sorgen und Ängste mit einzubeziehen. Die Stadtverwaltung hat aus diesem zeitintensiven und teuren Verfahren unter Einbindung von vier Architekturbüros zahlreiche Punkte aufgenommen und gewissenhaft eine sehr gute Vorlage erarbeitet, die ein Architekturbüro für die weitere Ausarbeitung vorsieht. Jetzt wurde im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss auf Antrag der SPD, Grünen, GAL, die Linke, Bunte Linke und HIB aus kaum nachvollziehbaren Gründen beschlossen, dass auch noch ein zweites Büro beschäftigt werden soll, welches zudem nicht einmal die vorgegebenen Rahmenbedingungen eingehalten hat. Dies führt nicht nur zu weiteren nicht zielführenden Diskussionen, sondern verlängert das Verfahren und verursacht zusätzliche unnötige Kosten, die sich schon jetzt auf weit über eine Million Euro belaufen. Gerade in Zeiten, in denen richtigerweise Schulden aufgenommen werden müssen, um die Folgen der Corona-Pandemie etwas abzumildern und vielen selbständigen UnternehmerInnen (von Einzelhandel bis Kultur) ein wirtschaftliches Überleben zu ermöglichen, ist diese Geldverschwendung nicht zu rechtfertigen. Man bekommt fast den Eindruck, dass einige Fraktionen überhaupt kein Interesse haben, den Masterplanprozess zeitnah zu einem Ergebnis zu führen, sondern mit allen Mitteln eine Entwicklung des Neuenheimer Feldes verhindern wollen. Die CDU-Fraktion hat kein Problem mit Entscheidungen und wird der guten Verwaltungsvorlage im Gemeinderat zustimmen.

Meine nächste Sprechstunde mit Werner Pfisterer findet am 20.7.20, um 17 Uhr in den Fraktionsräumen der CDU im Heidelberger Rathaus statt. 

Bleiben Sie gesund,

Ihre Stadträtin
Prof. apl. Dr. Nicole Marmé

Hinterlassen Sie einen Kommentar